Hypnose bei schlafstörungen


Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, nachts häufig aufwacht und verzweifelt wieder einzuschlafen versucht, oder wer morgens lange vor der eigentlichen Zeit hellwach im Bett liegt, der fühlt sich am Morgen meist wie gerädert und vollkommen übermüdet. Weitere Begleiterscheinungen können Konzentrationsschwäche, schlechte Stimmung oder niedriger Belastbarkeit sein. Die Ursachen für Schlafstörungen sind oftmals in unserem Innern zu finden. Hier kann Hypnose effektive Hilfe bieten.

 

 

 

Fit, schlau, konzentriert, schlank, gesund:  Warum ist Schlaf so wichtig?


Wenn Schlafmangel zum Dauerzustand wird, sind damit Risiken für die Gesundheit und erhebliche Beeinträchtigungen des Wohlbefindens verbunden. Schlaf ist ein komplexes Zusammenspiel von lebenswichtigen Körperfunktionen, ohne die der Mensch nicht überleben kann. Beim Einschlafen schaltet das System auf Entspannung: Der Blutdruck, die Herzfrequenz und die Körpertemperatur sinken, die Muskulatur entspannt sich, die Atmung wird flach und regelmässig. Während der ersten Tiefschlafphase bewegen sich die Augäpfel unter geschlossenen Lidern schnell hin und her. Ebenso werden die Atmung und die Herzfrequenz unregelmässig. Der Blutdruck steigt und die Durchblutung im Gehirn nimmt zu. In dieser Phase verarbeitet der Geist das Erlebte des Tages. Während der mehrfach wiederkehrenden Tiefschlafphasen wird Erlerntes und Erlebtes ins Langzeitgedächtnis übertragen. Menschen mit gestörter Tiefschlafphase verfügen also über eine verminderte Lern- und Merkfähigkeit. Während der Nacht sinkt der Spiegel des Stresshormons Kortisol. Ausserdem wird Renin ausgeschüttet, welches für die Nierenfunktion verantwortlich ist. Ebenso werden die Wachstumshormone aktiv: Gewebe wird repariert, Körperzellen regenerieren, der Knochenwachstum und der Muskelaufbau wird geregelt. Auch die Abwehrkräfte stehen im Zusammenhang mit der Schlafqualität, da im Schlaf natürliche Abwehrzellen gebildet werden. Auch hat der Körper während des Schlafes die nötige Ruhe für Verdauungsvorgänge und die Stabilisierung des Fetthaushaltes. 

 

 

 

Faktoren, die zu Schlafstörungen führen können


Bestimmte Lebensgewohnheiten können sich negativ auf den Schlaf auswirken: Darunter fallen unter anderem Substanzen wie Kaffe, Alkohol, Nikotin und einige Medikamente, aber auch ungünstige Gewohnheiten wie schweres Essen, zuwenig Bewegung, fehlende Entspannung, zu langes Fernsehen oder Arbeiten. Ebenso kann ein gestörter Wach- Schlafrhytmus, z.b. durch Schichtarbeit, zu Schlafstörungen beitragen. Nebst Muskelzuckungen wie Restless Legs und Schlafapnoe (Atmungsstörungen), können auch organische Krankheiten oder hormonelle Störungen zu Schlafstörungen führen. 

 

Auch unsere Psyche hat einen erheblichen Einfluss auf unseren Schlaf. Sorgen, Ängste, unverarbeitete Belastungen aus der Vergangenheit und Gedankenkreisen schütten Stresshormone aus, die uns nicht zur Ruhe kommen lassen. 

  

Schlafstörungen - De Rosa Hypnosetherapie & Coaching, Luzern

was hilft?


Um an die Ursachen für einen erhöhten Stresspegel, Albträume, Ängste, Sorgen und Gedankenkreisen zu gelangen, eignet sich Hypnosetherapie hervorragend. Sind diese aufgespürt, werden sie aufgelöst oder neutralisiert. Dies zeigt sich unmittelbar an einem guten, erholsamen Schlaf.  


Ein veränderter Lebensstil und eine gesunde Schlafhygiene tragen oftmals wieder zu einem guten Schlaf bei. Eine ärztliche Untersuchung kann Klarheit über allfällige organische Ursachen verschaffen. Entspannungstechniken wie Meditation oder die Selbsthypnose fördern innere Ruhe und können die Schlafqualität verbessern.